REINKARNATION Art Academy

Art Space

Art Space Reinkarnation

Neben zahlreichen Ausstellungen von renommierten Künstlern und Newcomern bieten wir unseren Kursteilnehmern die Möglichkeit, Ihre gefertigten Arbeiten in unseren Räumlichkeiten öffentlich auszustellen.

Sonderveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Gesprächskreise runden unser Angebot ab, um das kulturelle Leben über Köln hinaus zu fördern.

Vier Realitäten

„Vier Realitäten“ ist die erste Ausstellung der Reinkarnation Art Gallery, die ihre Türen für außenstehende Künstler der Rheinischen Kunstszene öffnet.

Anibal M. Kostka, Marc Duveneck, Sebastian Ax und Fabian Winke haben alle verschiedene Versionen realistischer Malerei.

Diese sind bei Anibal M. Kostka am meisten verfremdet, reduziert und behandeln besonders den Farbauftrag und Duktus. Sie erzählen von Reisen und Begegnungen. Eine Umsetzung visueller Eindrücke, die manchmal fremd, manchmal sehr vertraut wirkt.

Marc Duveneck zeigt kühle Portraits, die in ihrer Darstellung ein altes Sujet modern und schlicht aufgreifen und den Blick lange und tief haften lassen. So wenig Mimik zu erkennen ist, so mystisch wirken die Personen in seinen Bildern trotz dessen.

Einen besonders aktuellen Ansatz verfolgt Sebastian Ax. Er visualisiert in seinen Ölgemälden digitale Bildvorlagen, die ihm dienen sich in einer digitalisierten, werteverfallenden Gesellschaft zu orientieren und dem Betrachter einen intimen Blick in seine Gefühlswelt geben.

Fabian Winke ist in seiner Malerei ebenso aktuell, setzt sich jedoch speziell mit der malerischen Umsetzung von Filmszenen auseinander. Dynamische Linien und klare Farben vergrößern seine kleinen Formate und erinnern an bekannte Figuren, die dem Kontext enthoben werden.

Begleitet wird der Abend musikalisch, mit Getränken und persönlich durch die anwesenden Künstler!

 

Vernissage am 29.04.17 ab 16-23 Uhr

Laufzeit bis 29.05.17

 

Auge//Wand

 

Passend zum Herbstbeginn zeigt die Reinkarnation Art Gallery eine Ausstellung in ihren Souterrain-Räumen, die von den Tiefen der menschlichen Seele erzählt.

 

Claudia Linde und Florian Deubel malen keine schönen Bilder..   Das ist auch gar nicht ihre Absicht!

Die beiden Kölner Künstler teilen sich nicht nur ein Atelier und ein Geburtsjahr (1982), sondern beschäftigen sich in ihren Gemälden und Zeichnungen beide mit den negativen Erfahrungen, die jeder von uns in seinem Leben erfährt.

Bei Linde stellt sich die Frage, ob der Betrachter ihrer Bilder nicht eher ein Beobachter ist, voyeuristisch in unwirkliche Szenen gerät, die von statischen, scheinbar deplazierten Figuren besetzt wurde, ähnlich einer Bühne.

Betrachten uns jene Figuren, oder starren sie nur durch uns durch und blicken eher in ihr eigenes Inneres?

Claudia Linde nutzt Mischtechniken von Graphit, Kohle, Tusche, Ölkreide etc. um die Elemente in ihrer Ausdrucksstärke zu variieren und den einzelnen Motiven, je nach Bedeutung, entweder pastose, glänzende, oder zurückhaltend matte Oberflächen zu geben.

 

Deubel reflektiert die negativen Erfahrungen des Lebens in mysthischen, teils abstrahierten Darstellungen, die einer düsteren Traumwelt ähneln. Er verarbeitet dabei Gefühle zu Verlust, Endlichkeit und anderen Ängsten, die unser Sein und Handeln jeden Tag beeinflussen und leider auch oft einschränken.

Die Projektion und Verbildlichung der negativen Einflüsse gibt ihm ein Ventil und hilft vielleicht auch dem Betrachter sich darin wiederzuerkennen und sich dadurch nicht mehr so einsam in seinen Emotionen zu fühlen.

Starke Kontraste und eine abweisende und unterkühlte Atmosphäre werden durch die Verwendung von Kohle und Tusche in Deubels Bildern zum Siedepunkt getrieben und ziehen trotzdem magnetisch an.

 

Vernissage 16.09.17 um 18 Uhr

Laufzeit bis 23.09.17, 20 Uhr